From this journey I learned – Japan

Die Reise ist nun doch schon zwei Monate her und wir sind wieder gut daheim gestrandet. Auch diese Reise hat uns wieder viel lernen lassen. Hier sind einige Tipps, falls ihr vor habt nach Japan zu reisen. In unserer Rubrik „from this journey I learned“ wollen wir zusammenfassen, was für uns neu war, oder was gut gewesen wäre zu wissen.

1.) der Süden ist so schön!

Wir waren nun schon zwei Mal gemeinsam in Japan (Wer den Blog kennt, weiß, dass ich, Neni, schon mehrmals in Japan war). Ich muss sagen, dass sich das Land in den letzten zehn Jahren extrem verändert hat. Vor allem was die Touristenmassen angeht, hat sich viel getan. Orte wie Tokio, Kyoto und Osaka sind heillos überlaufen. Natürlich, wenn man noch nie in Japan war, dann gehören diese Orte irgendwie dazu, aber für Wiederholungstäter ist es vielleicht besser diese Orte zu meiden.

Mein Tipp: Ab in den Süden! Kyushu ist so wunderschön. (Wenn auch sehr anfällig für Erdbeben, Tsunami etc.) Es sind wesentlich weniger Touristen unterwegs und man hat wirklich Orte, die man für sich hat. In fünf Reisen war diese Reise die Schönste wenn es um Natur und Ausflüge geht!

Ohne Auto ist Kyushu allerdings mühsam zu erkunden. Nicht unmöglich, aber definitiv schwieriger zu planen.

2.) E-Sim

Unser bester Freund! Wir haben uns vorab eine E-Sim gekauft (Wir haben Airalo benutzt, aber da gibt es ja etliche Anbieter) und sind mit 10GB in drei Wochen gut ausgekommen. Nehmt kein zu kleines Paket, vor allem wenn ihr mit dem Auto unterwegs seid!

3.) Google translate

Unser zweiter bester Freund. 😀 Google translate ist vor allem auch im Süden sehr brauchbar, nachdem das Englisch im ländlichen Bereich doch weniger wird. Also nutzt es! Und es funktioniert nicht so schlecht. Wir wurden eigentlich immer verstanden, wenn wir unsere Übersetzungen vorgezeigt haben.

4.) Automiete

Es gibt zahlreiche Autovermietungen in Japan. Wenn ihr auf der Suche seid, dann checkt vorab genau ab, was in der Miete inkludiert ist. Vor allem im Schadenfall! Nehmt nicht das billigste Angebot, ohne zu schauen, wie hoch Selbstbehalte etc. sind. Es gibt auch Angebote, in denen man nur eine gewisse Anzahl an Kilometer fahren darf. Überlegt gut, ob das eine Variante für euch ist.

Was sich in Kyushu absolut nicht ausgezahlt hat: Der Railway Pass mit 130€. Wir sind 1,5 Wochen mit dem Auto durch den Süden und haben nur einen Bruchteil von dem gebraucht. Außerdem waren einige Mauten nicht inkludiert und waren sowieso extra zu bezahlen. Also besser nicht nehmen und am Ende die Abrechnung zahlen. Und wenn ihr diesen Pass nehmen wollt, dann rechnet vorher grob drüber, ob sich das auch auzahlt.

5.) Apple car play

Wir waren zwei Mal mit Mietauto unterwegs und beide Male hatten wir Apple Car play im Auto. Super praktisch und ihr braucht keine Angst haben, dass ihr nichts versteht, wenn ihr das Navi anwerft. 😉

6.) Parken in Japan

Parken in Japan ist kein Problem! Sehr viele Hotels haben Parkhäuser oder Parkplätze. Parken mit Parkticket ist ein bisschen eine Herausforderung, da man, anders als in Österreich, das Kennzeichen eintippen muss, und dann die Parkdauer. Da in Ibusuki hier nichts mehr auf Englisch angeschrieben war, hat uns das ein bisschen Zeit gekostet, aber wir konnten zwei nette Damen um Hilfe bitten. Die meisten Sehenswürdigkeiten haben Parkplätze.

Was ihr auch googlen könnt, sind Times Parkplätze. Das sind Parkplätze der Autovermietung Times. Über diese hatten wir unser Auto gemietet. Es gibt zahleiche Parkmöglichkeiten von ihnen überall in den Städten.

7.) Autobahn

Autobahnen in Japan sind langsam! Höchstgeschwindigkeit 100 Km/h, aber das kommt im Süden selten vor. Meistens fährt man zwischen 70 und 80. Japan hat ein Mautsystem, man fährt in den meisten Fällen durch den lila Kanal. Die Autovermietungen haben Registrierungen und die Mautschranke sollte selbständig aufgehen. Bezahlen tut man am Ende bei Rückgabe des Autos.

8.) Hotelwahl

Hotelketten gibt es viele! Zimmerkategorien auch. Falls ihr mehr Platz haben wollt, schaut euch nach Queensize oder Kingsize Betten um. Die Zimmer sind nicht wesentlich teurer und ihr könnt euch ein bisschen bewegen.

In Tokio haben wir in einem Apartment gewohnt, auch dort haben wir ein bisschen Platz genossen. Gerade in Tokio würden wir euch raten, zu schauen wo ihr was anschauen wollt. Danach würden wir dann das Hotel wählen. Generell ist es aber zu empfehlen an der Yamanote zu wohnen. Mit der Bahn kommt ihr so ziemlich in alle Windrichtungen.

Für den Süden schaut euch auf booking um, ihr werdet viel Auswahl haben.

9.) Lawson, 7 eleven und Family Mart sind nicht alles!

Konbini for president 🙂 Wir haben oft abends keine Lust mehr gehabt ein Restaurant zu suchen. Konbinis in Japan bieten sehr gute Essensmöglichkeiten. Wir würden euch raten, nicht nur in den klassischen Supermärkten zu schauen, sondern auch in Delikatessenläden, die meistens in Einkaufszentren zu finden sind. Dort hat man meistens ein bisschen mehr Auswahl und preislich ist auch nicht viel um.

10.) Narita Stadt

Was wir wirklich empfehlen würden: Wenn ihr von Narita nach Hause fliegt, fahrt am Nachmittag vor dem Abflug nach Narita und nächtigt dort. Die meisten Hotels haben einen Shutteldienst und ihr braucht euch keine Gedanken mehr machen von Tokio nach Narita zu kommen. Außerdem bieten die meisten Hotels auch einen Shuttle in die Innenstadt an, und Narita ist auch sehr nett zum Besichtigen. Gerade wenn der Flug am Vormittag geht, erspart man sich eventuell in der Rush hour in den Zug zu müssen um dann in den Narita Express zu kommen. Für uns hat das extrem viel Stress rausgenommen.

11.) Safety App

Gerade jetzt liest man wieder von Erdbeben und Taifune in den Medien. Diese Meldungen sind natürlich ernst zu nehmen und können im schlimmsten Fall wirklich drastisch sein. Daher raten wir euch die Safety App zu installieren. Hier bekommt ihr alle Infos, wenn irgendwo eine Naturkatastrophe vorausgesagt wird.

Abseits der App: Hört auf Einheimische, schaut wie die sich verhalten! Die wissen wie und was. In jedem Hotel oder Apartment gibt es in der Regel einen Notfallplan an den ihr euch halten solltet.

Uns ist Gott sei Dank noch keine wirkliche Katastrophe passiert, aber wir waren mit der App auch wirklich gut informiert. Und wenn ihr euch nicht sicher seid, dann fragt einfach nach. In der Regel sind die Leute alle sehr hilfsbereit und geben euch gerne Auskunft.

3 Antworten auf „From this journey I learned – Japan

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  1. Da kann ich mich nur anschließen, die Reisetipps sind ausgezeichnet!🤩🤩Japan-Fans und die die eine Japanreise planen, werden sich darüber sicherlich sehr freuen 😍

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  2. Wunderbar!!! Wenn die alte Tant vielleicht auch einmal nach Japan reist, per Schiff 😉⚓🚤 bin ich durch alle deine Beiträge vorher und durch diesen bestens gerüstet!

    Pussssssssssssssssssssssssssssssuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu🥰🥰🥰🥰🥰😘😘

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