Der heutige Tag war nicht im Zeichen des Ausruhens. Aber dass es so anstrengend wird, hätten wir auch nicht gedacht…
Aber gestartet haben wir mal wieder im Onsen – einfach weils frei war 😀 Und ein warmes Bad am Morgen hat uns ein bisschen Energie gebracht bevor wir unser Auto aus dem Auto-hotel bekommen haben und losgedüst sind.
Unsere heutige Strecke hat uns nach Kunisaki geführt. Kunisaki Pensinsula ist nördlich von Beppu.

Aber vorher: Frühstück! Und daher wieder eine Bäckerei aufgesucht, die diesmal wirklich genial war, denn es gab so etwas wie dunkles Brot 😀 Da fühlt man sich gleich heimisch – so heimisch, dass wir gleich zwei zusätzliche Weckerl für den Weg genommen haben. (Zuerst haben wir noch befürchtet, dass das übertrieben und unnötig war, aber na ja….)

Aber dann ging’s los. Mit 100 Sachen – oder 40, weil mehr geht in Japan nicht – sind wir los. Kurz zur Kunisaki Halbinsel: Diese ist geschichtlich und kulturell sehr interessant, weil es ein einzigartiges Zusammenspiel von Buddhismus, Shinto und Bergglauben gibt. Hier gibt es auch zahlreiche Pilgerwege und die Landschaft ist geprägt von Vulkanen.
Hier gibt es das sogenannten Rokugo-Manzan. Das bedeutet, dass hier Tendai-Buddhismus, Shugendo (Bergasketentum) und lokalen Naturglauben verbindet. Rokugo Manzan heißt es, weil Kunisaki sechs (Rokugo) buddhistische Tempel in Kunisaki hat.
Wir haben uns für unseren Tag 4 Stationen vorgenommen:
- Futago-ji Tempel
- Fukiji Tempel
- Maki Odo
- Kumano Magaibutsu
Gestartet sind wir also beim Futago-ji Tempel. Der Tempel liegt am Hang des Futago-san, dem höchsten Berg der Halbinsel. Bekannt ist der Tempel vor allem auch für seine Nio-Wächter am Eingang. Der Futago-ji Tempel gilt als Ursprungsort vieler Praktiken des Bergasketentums.
Aber von vorne: Wir sind direkt in eine Zeremonie gestolpert, die wir nicht verstanden haben, aber es gab ein monotones Trommelgeräusch, das man über den ganzen Berg und all seinen Wegen hören konnte. Es hat leicht geregnet und der Nebel ist durch den Wald gezogen. Mystischer geht es nicht! Und der Aufstieg über die Treppen hat sich wirklich gelohnt. Man kommt am Ende an einen Schrein, der in den Stein hinein gebaut wurde. Hinter dem Schrein kann man in eine kleine Höhle gehen und dort haben wir noch eine Kerze angezündet.










Auf dem Gelände kann man dann zum eigentlichen Eingang des Tempels gehen. Dort befinden sich zwei Nio-Statuen, die den Eingang bewachen. Sie sollen das Böse draußen lassen. Wenn man ihre Füße reibt, soll das Gesundheit für Füße und Sehnen bringen! Ich glaube, wenn Stefan nicht gemeint hat es ist Zeit zu gehen, dann würde ich noch immer rubbeln. 😀







Mit dem Auto ein Stück weiter ging es dann zum Fukiji Tempel. Der Tempel gehört dem Tendai-Buddhismus und die Haupthalle ist eine der ältesten in Kyushu. Der Tempel ist einer der wenigen, der aus der Heian-Zeit erhalten ist. Die Stimmung dort war extrem ruhig, und der Mönch, der den Boden gekehrt hat in traditioneller Kleidung, hat noch mehr Ruhe ausgestrahlt. Am Eingang wurden gleich von einer netten Kassiererin empfangen 😀 Leider hat sie uns nicht verstanden.
Dann ging es wieder etliche Stufen bis zum Tempel hinauf.






Weiter ging es dann zu den Maki-Odo – den großen Buddha Statuen. Hierbei handelt es sich um hölzerne Buddha Statuen. Das Gebäude wurde restauriert, die Figuren sind jedoch Originale, die gute 800 Jahre alt sind. Dort drinnen darf man leider keine Fotos machen. Wir sind dann um den Tempel spaziert und da war er: Ein Wanderweg. Stefan wollte weiter, ich habe mir eingebildet so weit ists ja sicher nicht…200 Höhenmeter und gefühlte 7 Millionen Stufen später waren wir am Gipfel :D. War aber die Anstrengung wert!








Unsere letzte Station an dem Tag: Kumano Magaibutsu. Es handelt sich dabei um Buddha-Reliefs, die wahrscheinlich aus dem 12 Jahrhundert stammen. Diese gehören zu den größten und ältesten Felsbuddhas Japans. Und das Wort des Tages lautet erneut: Berg, und damit verbunden: Stiegen! Und zwar viele, sehr viele, und sehr viele, die nicht wirklich Treppen sind sondern lose liegen. Gott sei Dank sind in der Region kaum Touristen unterwegs und man hat den ein oder anderen Flucher nicht gehört.















Danach sind wir ins Hotel gefahren (Gefahren sind wir heute in etwa 200km),und verschwitzt, zerstochen und müde angekommen 😀 Die Luftfeuchte hat uns alles Wasser aus dem Körper getrieben und den Mücken hats geschmeckt! Aber im Hotel haben wir unsere Wassertanks gefüllt und ein bisschen was gegessen, bevor wir uns zur Entspannung begeben haben und natürlich was gemacht haben? Richtig:

Nach einer langen Pause haben wir uns dann noch ein bisschen zum Shoppen hinreißen lassen, bevor wir in ein Okonomiyaki Lokal gegangen sind und uns mit einem Bier und einem Beppuyaki (Weißkohl, Palatschinkenteig, Wagy-Rind, Saucen, Benitoflocken) verwöhnt haben. Das Restaurant wird von Mutter und Tochter geführt und war einfach nur heimelig und sehr nett!




Für heute reicht es uns jetzt aber und es geht bald ab ins Bett. Morgen geht die Reise weiter, und die letzte Woche im Urlaub startet!

Wunderwunderwunderbar!! 🌱🌳Alles. Das ist herrlich für das Tataherz. Ich glaube, ich würde den ganzen Tag dort herumgondeln von oben nach unten, zwar ebenso schweißgebadet wie Ihr und auch nicht unbedingt leichtfüßig, aber das ist herrlich. Dieses Grün und dann die Steine, die uralten Figuren, die Schreine und die Stufen und oben, mei, wie herrlich diese Aussicht. Und die Luft ist sicher ganz wunderbar. 😊😊😊😊😊Und dass es mystisch war , ja, wie passend und der Nebel und dann die Trommeln, und so wenige Touristen, ja herrlich. 🌫️🪘🎶🎶🎶
Und ich hätte auch den ganzen Tag den Fuß der Nio Statue gerieben und mich mit ihnen unterhalten😍😍😍
Das Brot schaut köstlichst aus, und das zweite habt Ihr Euch absolut verdient bei all den Stufen, aber: wie Nio sicher auch sagen würden: Wie gesund! Jawoll. 😊😊😊
Ihr beiden seid wunderbar mittendrinnen, so strahlend und eine Aufnahme schöner als die andere.
😍😍😍😍😍😍😍😍
Und ganz wunderbar!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! ist natürlich das Onsenfoto: Suuuuuuuuuuuuuuuuuper!🤩🤩🤩🤩💕💕💕💕💕💕💕
Ich bin immer mehr begeistert von diesem wunderwunderschönen Land 🌳🌱🍒🌲🌿🌷🌋🗻⛩️☕Und die drei Giganten sind das sicher auch 🥰🥰🥰
Über die Verkehrsbeschränkungen in Japan habe ich jetzt ein bisschen gegoogelt, wie interessant, auch für so eine Nichtautofahrerin wie mich. 😊😊😊
Das Restaurant von Mama und Tochter schaut super aus und da würde ich jetzt auch sehr gerne diese Palatschinkenart essen. 😋😋😋😋😋
Ich wünsche Euch fünfen jetzt noch einen wunderschönen Abend, genießt ihn weiterhin und dann eine gute erholsame Nacht. 🌜🌟⭐🌠
Ich freue mich schon sehr auf eure morgigen Eindrücke.😊😊😊😊
Pussssssssssssssssssssssssssssssssssssuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu
😘😘😘😘😘😘😘😘😘😘
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Da habt ihr heute euren Tag heute schon sehr gut gestartet mit einem Besuch im Onsen und anschließend einem herrlichen Frühstück (Das Weckerl sieht zum „Reinbeissen“ gut aus!😍)
Wie schön und faszinierend war es dann, auf uralten Pilgerwegen und über etliche Stufen Berge zu erklimmen, um die einzigartigen Tempelschreine von verschiedenen Glaubensbekenntnissen zu besichtigen🤗😍! Da habt ihr heute ja einen unglaublichen Marathon hingelegt 😅😅! Aber dafür wurdet ihr unter anderem mit einem atemberaubenden Bergpanorama mit einer herrlichen Aussicht belohnt!
Ohne selbst vor Ort zu sein, vermitteln die Fotos ein herrliches Gefühl von Ruhe und Staunen über die üppige und wunderbare Natur! Der Vorteil für uns ist, dass wir weder den Strapazen der Luftfeuchtigkeit noch den stechwütigen Mücken ausgesetzt sind und somit völlig stressfrei die Sightseeing-Tour gemütlich vom Sofa aus genießen zu können!🤣🤣
Super, dass ihr auch den Tag sowie begonnen mit einem Onsen abschließen konntet. Das Foto von euch beiden im Wasser „schießt den Vogel ab“🤣😍🥰❤️
Ich wünsche euch noch einen gemütlichen und geruhsamen Abend und eine gute Nacht!🥰🥰❤️
Viele Bussis Mama😘😘😘
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Das war ja ein wunderschöner Tag😍😍
Die Tempel mitten in der Natur, wirklich mystisch und vielleicht manchmal ein bisschen unheimlich. 😟, aber beeindruckend und sicherlich wunder-, wunderschön. Außerdem steht er ihr ja unter dem Schutz der 3 Giganten 🤭🤭😂😂
Diese Stille und diese Einheit mit der Natur. Einfach herrlich 🥰🥰🥰! Ich glaub` da würde ich mich auch wohlfühlen, auch Stiegen rauf und runter, wäre – zwar anstrengend – aber trotzdem irgendwie so richtig schön. Die Natur, die so frisch, sauber und einfach gut riecht und so viel Kraft gibt.
Spitze, dass ihr die beiden letzten 200 Meter auch noch in Angriff genommen und dann auch geschafft habt. Verena da siehst du, das Rubbeln hat sich gleich gelohnt 😘
Der Ausblick war auch dieser Mühe wert, wie in einem Märchen. 🥰🥰 Und scheinbar war der Rückweg nicht so anstrengend, obwohl runtergehen auch nicht immer lustig ist. 😏 (ich habe ja auf die Wirkung des Rubbelns vergessen 😘)
Der Onsen war sicher ein Traum, nach diesem anstrengenden Tag. .😁😁
Das Abendessen bei Mama und Tochter ausgezeichnet 😋😋😋😋. Auf das Schwarzbrot hätte ich fast vergessen, das hat sehr gut ausgeschaut. 😋😋😋😋😋
Ich wünsche euch noch schöne Träume! –😴😴😴😴 Schlaft gut, bis morgen🥰🥰🥰🥰
Alles Liebe Sabine samt Anhang
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