Kitakyushu wir kommen

Heute ging die Reise weiter in den Süden. Fünf Stunden mit dem Shinkansen von Shinagawa bis Kitakyushu.

Aber zuerst haben wir uns in der Früh in einer Bäckerei noch ein Frühstück geschnappt. Ich muss sagen, es wird immer westlicher wenn es um das Frühstück geht. Bäckereien findet man hier an fast jeder Ecke. Gut für uns, denn wir haben ein Brot und ein Vanillehörnchen genossen. Den Shinkansen haben wir gestern bereits gebucht – und ich kann jedem nur empfehlen 1 Klasse zu buchen. Ist ein bisschen teurer, aber man sitzt nicht überfüllt und hat Platz ohne Ende.

Kurti, Mörki und Gustav haben die Reise jedenfalls genossen.

Wir hatten diesmal auch besonders Glück auf der Reise, denn der Fuji-san hat sich aus seinen Wolken erhoben und sich in seiner vollen Pracht gezeigt. Wirklich ein imposanter Berg, der gefühlt mitten im Nirgendwo, ganz alleine, steht.

In Kitakyushu angekommen, haben wir mal unser Hotel gesucht und sind prompt ins falsche gegangen. Google hat uns ein bisschen im Kreis geschickt, bis wir gesagt bekommen haben, dass unser Hotel mitten In der Station ist. Rezeption im siebten Stock mit direkter Rolltreppe ins Shoppingcenter 😀 Herz was willst du mehr…. Wer den Fuji sehen will, sollte sich auf der rechten Seite des Shinkansen platzieren. (Sitze C und D)

Außerdem ist unser Zimmer im 16 Stock und wir haben einen herrlichen Blick über den Hafen. Ja, ich weiß, das meiste ist Hafenindustrie, aber irgendwie hat es doch seinen Charme.

Zu Mittag sind wir diesmal Beef Katsu essen gewesen. Der Vorteil wenn man in einer Station wohnt: Massive Auswahl an Lokalen! Und wir haben es uns gut munden lassen. Und bevor wer fragt: Das Fleisch ist noch nicht fertig, das legt man auf einen Grill 😉 Das wird nicht roh gegessen. Das andere ist ein faschiertes Laberl, wie wir so schön sagen.

Wo andere jetzt einen Tempel ansteuern würden und eventuell die Burg, haben wir wieder mal andere Ideen: Eine Kaffeerösterei. Mal wieder…also in den Bus und 40 Minuten irgendwo in die Outbacks von Kitakyushu gegondelt um den Laden aufzusuchen. Nun ja, sie hatte leider zu, war aber da um zu räumen und hat uns einen Kaffee serviert. Ich habe leider nur ein Foto von dem Laden neben ihrem gemacht, aber die Dame dort war so ein herzlicher, netter Mensch, wir haben uns direkt wohl gefühlt. Das Haus in dem sie ihren Traum vom Kaffeeladen wahr gemacht hat, war im zweiten Weltkrieg eine Geburtenklinik, die heutzutage 6 verschiedene Läden beinhaltet. Eines davon ist ihr Kaffeeladen.

Sie hat uns auch ein paar Tipps für Abendessen gegeben, aber dazu am Ende mehr.

Nachdem wir kurz einen Zwischenstopp im Hotel gemacht haben, sind wir losgezogen um Mojiko retro zu besuchen. Ein Viertel im Hafen von Kitakyushu mit alten Lagerhallen und ein paar Einkaufsmöglichkeiten. Hierher haben sich heute anscheinend nicht mal Einheimische verirrt.

Man kommt von der Kokura Station mit der Bahn direkt dorthin und es ist eigentlich ein nettes Platzerl, das auch durchaus zum Verweilen einlädt.

Wir haben hier am Hafen entlang ein paar Bierlokale gesehen und uns ein kleines Kühles für ein kurzes Päuschen angelacht 🙂

Ein interessanter Fact für alle, die die Banane in einem der Bilder oben gesehen haben: Die Banane ist in Kitakyushu nicht heimisch, aber ist eine Art Wahrzeichen des Viertels, weil im frühen 20. Jahrhundert, als der Handel sich öffnete, Bananen eine Hauptimportware aus Taiwan waren. Der Hafen Mojiko war Dreh und Angelpunkt für diesen Import.

Man muss sagen in Kyushu sind bis jetzt wirklich wenig Leute unterwegs, aber ich denke das wird sich in Fukuoka morgen ändern. Wir haben die Ruhe hier auf jeden Fall genossen.

Nach dem Ausflug war es fürs Hotel noch zu früh und auch fürs Abendessen war es noch zu früh, also waren wir noch ein bisschen in der Shoppingmall – ist ja nicht weit – bevor wir uns dem Essenstipp der Kaffeeverkäuferin gewidmet haben.

Sie hat uns ganz in der Nähe der Station ein Sushilokal empfohlen, in das wir gleich eingefallen sind. Anfangs hatten wir keine Ahnung was wir tun müssen, aber eigentlich ist es selbsterklärend: Sushi fährt vor einem vorbei und man nimmt sich die Teller vom Band. Die Teller haben drei verschiedene Farben, die alle unterschiedlich kosten. Man bezahlt nach gegessenen Tellern. Man kann aber auf dem Tablet auch Suppen oder spezielle Dinge bestellen, die man natürlich auch extra zahlen muss. Der Tipp war jedenfalls herausragend gut!

Zurück im Hotel ist es nun Zeit den Blog fertig zu schreiben, den Koffer zu richten und uns für morgen bereit zu machen Fukuoka zu erkunden. Morgen werden wir ja nicht alleine sein, wir haben für den Vormittag einen Tourguide, der uns die Stadt näher bringen wird. Wir sind sehr gespannt.

Ich hoffe ich darf den Blogbeitrag jetzt so veröffentlichen, ich wurde beim schreiben genau beobachtet.

Ich scheine Glück zu haben, der Artikel wurde genehmigt 😉 Also allen eine gute Nacht und bis morgen!

3 Antworten auf „Kitakyushu wir kommen

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  1. Und wieder ein wunderschönes Städtchen, das ihr heute erkundet habt!😍 Die Anfahrt alleine muss ja schon sehr interessant gewesen sein!

    Scheinbar sind die Japaner starke Kaffee Trinker, wo es doch gefühltermaßen an jeder Ecke eine Kaffee Rösterei gibt 😄😅.

    Auch das Essen sieht sehr schmackhaft aus, den Bananenbaum hätte ich schon abgeerntet 😅😅.

    und Kurti hat seine Arbeit sehr gut gemacht, dein Blog ist wie immer sehr interessant und informativ geschrieben. Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Eintrag 😍🥰♥️.

    Ihr werdet jetzt hoffentlich schon gut schlafen und schöne Träume haben 😴😘

    viele Bussis Mama 😘😘❤️❤️

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  2. Wie faszinierend, in Tokio die Menschenmassen, als wäre das in ganz Japan so, und dann hier, wie herrlich, von Menschenmassen keine Spur. 🥰 Und wie wunderwunderschön das Erlebnis mit Kaffeeladeninhaberin. Das sind die schönsten Ereignisse und Erlebnisse wohl, nebst der großen Freude von Kurti, Mörki und Gustav natürlich bei der Zugfahrt. 🚅☺️

    Und das Essen, also, da läuft mir das Wasser im Mund zusammen und ich glaube, da würde mir – fast – alles schmecken, bist auf den rohen Fisch:) Der Berg, die Aussicht, der Hafen, ja auch so interessiert, das Meer und dann der 🍌🍌🍌🌳, wie herrlich interessant ist auch hier der Hintergrund.

    Das Hotel schaut super aus und Ihr beiden seid das Allererschönste 🥰🥰🥰

    Ich wünsche euch jetzt eine gute Nacht und morgen eine wunderbare Tour und ich freu mich schon sehr auf die nächsten Eindrücke . Puuuuuuuuuuuuuuuuuuuuussssssssssssssssssssssssssssssssuuuuuuuuuuuuuu😘😘😘😘😘🥰

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  3. Direkt im Shoppingcenter wohnen, nicht schlecht. 😉 Da könnt ihr gleich im Pyjama einkaufen gehen.

    Das kleine Geschäft, das früher eine Geburtenklinik war, das sieht ja richtig einladend aus., mit den Blumen und diesen kleinen Räumen. 😍😍

    Das Essen direkt frisch gemacht, das schmeckt sicher hervorragend. 😋😋

    Der Bananenbaum ist ja auch höchst interessant, das ist aber nur Dekoration, oder? 🙄🙄

    Da habt ihr ja wieder einen wunderschönen Tag erlebt 🤩🤩

    Wir können nur froh sein, dass dein Bericht genehmigt und zum Versand freigegeben wurde 😍😍😍, sonst könnten wir gar nicht an eurem Urlaub teilnehmen 😁😁

    So wir gehen dann jetzt schlafen und ihr steht dann bald wieder auf 😉😁😁😁😁

    Alles Liebe 😍❤️❤️

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