Der heutige Tag begann wieder früh – sechs Uhr Tagwache. Denn heute ging es nach Arashiyama.
Arashiyama ist ein Bezirk in Kyoto, der vor allem durch seine Natur bekannt ist. Der Bezirk liegt am Fluss Oī was dem ganzen Landschaftsbild nochmal mehr Schönheit gibt.








ABER: Arashiyama ist DER Ort wo sich die Touristen aufhalten. Also hieß es wieder früh raus, denn gerade der Bambuswald ist halt am schönsten mit wenigen Leuten – aber um halb sieben war schon nicht wenig los. Das frühe Aufstehen spricht sich also rum.











Das große Problem: durch den Bambuswald ist man in einer viertel Stunde durch. Dann ist’s sieben….die Geschäfte öffnen um zehn, die Bäckereien auch (und wir hatten wieder nicht gefrühstückt) und die Nächste Sehenswürdigkeiten machen um halb neun bzw. neun auf…also haben wir uns mal ein paar Parkbänke gesucht, Menschen beim Morgensport beobachtet (wir hatten um die Zeit ebenfalls schon 6.000 Schritte am Konto) und dann ging es endlich weiter. Wir konnten in den ersten Tempel um halb neun.
Der Tenryu-ji ist ein Tempel in Mitten von Arashiyama. Was soll man sagen? Gärten machen können sie.












In dem Garten gab es einen sogenannten Kaeru – das heißt auf japanisch einerseits Frosch (der in dem Brunnen sitzt) aber auch zurückkehren. Es soll also das Geld, das man in den Brunnen wirft um ein Vielfaches zu einem zurückkehren. Noch schweigt unser Konto dazu, aber es kann ja nicht mehr lange dauern. 😀




Auch hier konnte man in den Tempel gehen und man durfte sogar in das Innere auf die Tatami Matten gehen. Sehr coole Erfahrung so nahe an einem Tempel zu sein. Natürlich betritt man die Heilige Stätte ohne Schuhe, es ist aber alles gut mit Matten ausgelegt.











Im Tempel hatten wir auch ein WC, das ich an der Stelle erwähnen möchte. Warum? Weil Japaner, wenn sie aufs WC gehen Schuhe anziehen. Sie haben eigene Hauspatschen für die Toilette. Und nachdem man im Tempel ohne Schuhe unterwegs war, war das auch hier so.

Nach dem ersten Tempel haben wir uns eine Bäckerei gesucht – nach 10.000 Schritten hatten wir nun endlich Hunger auf unser Frühstück. Wir haben eine kleine Bäckerei in einer Seitengasse ausfindig gemacht, die wirklich gutes Brot hatte. Japan ist ja alles andere als ein Brotland, aber das kam schon an unsere Weckerl gut ran.

Nun war es endlich 10 Uhr. Sie Geschäft hatten endlich offen 😀 Wir haben aber tatsächlich nur Tee gekauft, aber sind dann auch wieder in ein Kaffee gefallen wo es ein Matchawölkchen bzw. Matcha Tiramisu gab und dazu einmal Matcha Tee und einmal Matcha Tee mit gerösteten Matscha.



Mach so viel süß hatten wir richtig Bock auf Kaffee!! Und in Arashiyama gibt es eine Rösterei – das ist natürlich gleich etwas für uns. Nach drei Versuchen dort, haben wir uns entschlossen uns anzustellen…der Laden ist dank TikTok der absolute Renner. Aber das Warten hat sich wirklich ausgezahlt! Herausragend guter Kaffee, wir haben Gott sei Dank gleich eine kleine Packung für uns genommen.








Nun gab es noch einen abschließenden Ort, den wir besuchen wollten. Und das hieß wieder bergauf und Höhenmeter. Der Affenberg rief. Sie haben uns gleich zu Beginn des Anstieges gewarnt:

Also:

Wasser gekauft und los ging’s bergauf. Man geht nur um die 20 Minuten, aber der Anstieg hat es dann doch in sich. Also geschwitzt haben wir gut bei 30 Grad im Schatten. Oben hat sich’s jedenfalls wirklich ausgezahlt, denn die Affen waren los 😀















Nach den Affen sind wir wieder zu unserem Ausgangspunkt am Vormittag und haben uns ein Bankerl gesucht. Es war 12:47 – noch 13 Minuten bis zum Reservierungswahnsinn – aber zur Erklärung:
Es gibt ein Restaurant in Kyoto, das Omurice serviert. Ausschließlich Omurice und ein paar Vorspeisen. Das Lokal ist ebenfalls ein Trend auf TikTok und Instagram – es ist also sehr schwer einen Tisch zu bekommen. So hingehen kann man sowieso nicht mehr sondern man muss reservieren. Das ist aber auch nicht so einfach. Man kann nur am jeweiligen Tag für den Tag reservieren. Von 09:00 bis 09:30 für den Linch und von 13:00 bis 13:30 für das Abendessen. Nachdem das Lokal für sieben Leute ausgelegt ist, und momentan Trend ist, würde es also schwierig werden. Stefan hatte aber wirklich, wirklich Glück und wir haben für den Abend noch einen Tisch bekommen.
Wir haben uns dann mal wieder für ein Stündchen ins Hotel verzogen und die Beine beruhigt – 20.000 Schritte waren erreicht. Wir sind dann zu Fuß in etwa 2km zu unserem Essen gegangen und waren wirklich gespannt was uns erwartet. Der Chef war persönlich am Werken und was soll man sagen? Er lebt seinen Beruf. Man fühlt sich auch nicht wirklich wie in einem Lokal, sondern eher bei Oma in der Küche. Man sitzt gemütlich an der Bar und schaut ihm beim Kochen zu. Daraus macht er auch wirklich eine Mega Show.














Am Ende hat er sich noch bei uns bedankt, uns umarmt und ein Foto mit uns gemacht 🙂

Eine wirklich coole Erfahrung! Und geschmeckt hat es außerdem. Vielleicht noch kurz was in dem Gericht drinnen ist: Reis, Huhn, Zwiebel, Ei oben drüber und eine Rinderbrühe.
Der Tag hat so echt toll geendet für uns. Morgen wird es wieder ruhiger, denn wir wollen den Abschluss in Kyoto ganz gemütlich angehen. 🙂
Derweilen ruhen wir uns aus – also eine gute Nacht an alle.
Wie immer sind eure Wanderungen durch die herrlichen parks und Anlagen ein Genuss, einzigartig ist aber wohl der Bambuswald – ein Schauspiel der Natur , da blicken auch Kurti und Herr Schmörzna ganz andächtig in die Höhen 🤩
Der Tempel mit WC wäre sicher auch was für bimma und mich 🤣🤣🤣
Der Trip auf den Affenberg war sicher interessant, sind die Affen zutraulich?🙄
Ein Highlight war sicher der Koch (schaut ja fast aus wie eine Oma 😅😅😍). Das Essen hätte mir sicher auch geschmeckt. 😋
Ich wünsche euch noch einen schönen Tagesausklang und eine gute Nacht 🌃 bussis Mama 😘😘🙃
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Die Tempelanlagen sind ja wunderschön😍😍😍 und überall ein WC 🤭🤭🤭🤭 (= für mich das Um und Auf 🤣🤣🤣)
Eine wunderschöne Wanderung mit Wasserfällen, Bambuswälder und ein Glücksteich bzw. -brunnen in den man Frösche (Haribo-Frösche wären super😋😋) hineinwerfen kann, dann bekommt man ein Vielfaches retour. 😘😘😘❤️ Das ist ein schöner Brauch. 😘😘
Affen mag ich so gern 😁😁 Dieser Tag ist ja wieder einmal vollgefüllt mit schönen Eindrücken.
Und dann noch das Essen von Oma bzw. Opa 🥰🥰, das sicherlich ausgezeichnet war. 😋😋😋 Der Koch schaut so nett und freundlich aus,🤗🤗 man merkt, dort ist man ein Familienmitglied. 😁😁
Eure Hochzeitsreise ist ja wunderschön 🥰🥰 Freu mich auf morgen.
Noch schöne Träume 😴😴😴
Bussis Sabine
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jeden Tag aufs Neue bin ich begeistert von eurem Bericht. Ihr kommt von einem Höhepunkt zum Nächsten, überall entdeckt ihr was Besonderes, das find ich toll. Es zeigt, dass ihr euch auf das Abenteuer einlasst und eure Hochzeitsreise voll und ganz genießt. Ein weiterer Höhepunkt war wieder dieser Koch. 👨🍳 er hat euch ein weiteres kulinarisches Highlight serviert und die Zeit mit euch genossen, wie man sieht.
ich freue mich schon auf den morgigen Bericht, bis dahin ruht euch aus 😘😘 guids nächtle
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🥰🥰🥰🥰 DER BAMBUSWALD! 🥰🥰🥰🥰
Wie gerne würde ich hier den ganzen Tag auf und abspazieren. 💕💕
Und den Wald genauso anhimmeln wie Kurti und Herr Schmörzna auf einem der Fotos ! 😍😊
Und dann der wunderbare Kaffee! Da sieht man auf einem Foto das Strahlen von Stefan 🥰
So interessant auch das Schuhritual in den Toiletten und hab ich da jetzt auch gleich ein bisschen weiter nachgegoogelt.🧐
Das Essen, die Brötchen, … einfach alles, so appetitlich !.😋😋😋😋
Und natürlich: der Koch!!!! 🤩🤩🤩🤩🤩
Super dieser Abend! Und herzerfrischend ihr drei auf dem Foto.
Nebenbei, dass Gläser so umgekehrt herunterhängen, hab ich noch gesehen, aber wahrscheinlich deshalb, weil ich auch so wenig wo war! 🤣😂😅
Und wieder, super das Probieren und Warten und sich auf etwas Einlassen: 👍💕
Und sicher mit ein Highlight im wahrsten des Worter: der Aufstieg zum Reich der Affen! 😍😍😍
Der Aufenthalt in Kyoto war wunderwunderschön!!!
Ich wünsche euch eine erholsame Nacht!
Pusssssssssssssssssssssssssssssuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu
😘😘😘😘😘😘😘😘😘😘😘😘😘😘😘
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